soft-communism:

❤☮☭folloш foя мoяе soft сoммцпisм☭☮❤

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Es gibt keinen vernünftigen Grund […] gegen Israel zu kämpfen, keine verständliche Erklärung für die massive öffentliche Unterstützung dieses Kampfes in der arabischen Welt, es sei denn die Ablehnung von Israels Existenzrecht. […] Es ist die bewusste Entscheidung, den jüdischen Staat zu hassen und entsprechend zu handeln. Es ist eine unmoralische Entscheidung, die die Juden in eine moralische Zwangslage bringt. Wieder einmal sind Juden unversöhnlichen Feinden ausgesetzt, die sie vernichten wollen. […] Israel kann sich nicht darauf festlegen, niemals mehr Krieg zu führen, da sich seine Feinde bereits für Krieg entschieden haben. Israel muss sein Äußerstes versuchen, keine Unschuldigen zu töten, aber das wird niemals vollkommen möglich sein. Kinder zu töten ist entsetzlich. Die Entscheidung, jüdische Kinder nicht zu beschützen mit dem Ziel, keine anderen Kinder zu verletzen, ist unmoralisch.

Aus: Yaacov Lozowick: Israels Existenzkampf, Hamburg 2006 (Konkret Literatur Verlag). (via lizaswelt)

Ich sehe nirgends eine Gegenutopie. Es gibt viele Zwangsentschleunigte. Aber ich sehe nicht den kulturellen Gegentrend, der daraus eine tragfähige neue Gesellschaftsform macht. Meine Idee ist nicht der individuelle Ausstieg, sondern ein politisches Programm, das auf Entschleunigung zielt. Die Möglichkeit, ein erfülltes Leben führen zu können, hängt von sozialen Kontexten ab. Wenn die falsch sind, dann gibt es keine billige Lösung. Es geht nicht darum, weniger vom Falschen zu machen. Sondern endlich das Richtige.

— Hartmut Rosa (http://www.zeit.de/2007/52/Interview-Rosa)

Ernsthaft, Mozilla? Wie kann man bitte “den weltweiten Gemeinschaftsgeist” feiern, in dem man Firefox mit der eigenen Nationalflagge anpasst?

Der Luftkrieg war nicht der Einbruch der Vernunft vom Himmel, wie es Parolen wie »Bomber Harris, do it again!« nahelegen. Der Wunsch, dass Tausende junge Piloten sich für deutsche Befindlichkeiten abknallen lassen sollen, ist wohl eher zynisch zu nennen, wenn es nicht sowieso der deutschen Linken liebstes Spiel ist, der eigenen Ohnmacht die Weihen höherer Vernunft zu verleihen. Die Blutrache, wenn auch subjektiv berechtigt, ist objektiv die Verlängerung der Gewalt. Wolf Biermann, der sich mit seiner Mutter, einer Kommunistin, in den Luftschutzbunkern in Hamburg drängte und danach, wie er im Interview mit dem Spiegel 2003 erzählte, »durchs Feuer lief«, während sein Vater, Kommunist und Jude, in Auschwitz vergast wurde, hatte alles Recht zu schreiben: »Und weil ich unter dem Gelben Stern / In Deutschland geboren bin / Drum nahmen wir die englischen Bomben / Wie Himmelsgeschenke hin.« Doch die historische Spezifik vergeht und verändert sich, und Bombenstoßgebete taugen inzwischen als Polit-Performance im Rahmen deutscher Selbstbezüglichkeit.

Jakob Hayner (via hintergrundrauschen)

Erstaunlich fand ich die Dreistigkeit der Deutschen, eine Mitfahrgelegenheit in einem Militärfahrzeug zu erbetteln oder Zigaretten, Kaugummis und Seife zu schnorren, ähnlich wie die Kinder in Frankreich, die wir ziemlich verwöhnt hatten.
Wie konnten sie es wagen! Wem haben wir in England wohl all die Jahre mit ganzem Körper und ganzer Seele getrotzt? Wer wohl, glauben sie, waren meine Freunde und Landsleute, wenn nicht die von den Luftangriffen heimgesuchten Bürger Londons und die misshandelten französischen Kriegsgefangenen? Wer glauben sie wohl, waren mein Fleisch und Blut, wenn nicht die amerikanischen Piloten und die Infantriesoldaten? Was für eine Idiotie, was für eine Dummheit kann sie gegenüber meinen Empfindung so blind sein lassen? Wie wollen sie sich von allem, was war, distanzieren? Welche Verdrängungsleistung in ihren schlecht belüfteten Hirnwindungen bringt sie zu der Vorstellung, sie seien ein befreites Volk und kein besiegtes?

— Lee Miller Krieg - Mit den Allierten in Europa 1944-1945 - Reportagen und Fotos” S. 205-206 (Text: Deutschland. Der Krieg ist gewonnen). Herausgegeben von Antony Penrose; Aus dem Englischen von Andreas Hahn und Norbert Hofmann (via electronic-riot)

… - in Deutschland aber begann mit dem amerikanischen Kulturimperialismus nicht die Barbarei, sondern die Zivilisation. In diesem Land ist jede weitere Filiale der McDonald-Hamburgerkette eine neue Insel der Gastfreundschaft und eine erfreuliche Bereicherung der Eßkultur.

Wolfgang Pohrt; Zeit online "Ein Volk, ein Reich, ein Frieden" (via electronic-riot)

So könnte man lange weitersprechen. Man könnte an Brechts Diktum erinnern, wonach es die vielen alltäglichen kleinen Lügen sind, durch die wir uns mitschuldig machen an der großen Katastrophe. Wenn Gollwitzer und mit ihm die neue Friedensbewegung diese Bevölkerung in „unser Volk“ verwandelt, dann wurde nicht nur ein Possessivpronomen gesetzt, wo ein Demonstrativpronomen am Platze wäre. Das Volk ist kein Begriff, den die Nazis erst ruinieren mußten, sondern seit hundert Jahren schon die Lüge von der notwendigen schicksalhaften Verbundenheit der einzelnen im nationalen Zwangskollektiv – die Lüge also, welche die aufklärerische Idee der Menschheit und mit ihr das bis heute uneingelöste Versprechen der sozialistischen Revolution dementiert, den Verein freier Menschen.

Wolfgang Pohrt; Zeit online "Ein Volk, ein Reich, ein Frieden" (via electronic-riot)

ScoutingTrain 2014 - für ein Europa ohne Grenzen - startnext.de

25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer schwelen die Konflikte in Osteuropa wie schon lange nicht mehr. Die Organisatoren des ScoutingTrain haben sich gerade jetzt zum Ziel gesetzt, ein Zeichen zu setzen um auch die “Mauern in den Köpfen” einzureißen. Interkulturelles Verständnis muss gelebt werden, darum wird im Sommer diesen Jahres ein Zug mit 400 Pfadfindern verschiedenster Nationalitäten in Richtung Baikalsee fahren.

Um das Projekt im vollen Umfang durchführen zu können fehlt allerdings noch Geld. Wenn ihr also ein paar Euro entbehren könnt, helft ihr mit, dass sich die Menschen in Europa/Eurasien näher kommen. Dass internationale Begegnungen und Projekte die Erde vielleicht zu einem etwas besseren Ort machen.

Auch ohne Spende könnt ihr helfen - Diesen Beitrag teilen kostet nichts und treibt das Projekt trotzdem an. Danke!

Bei Fragen stehe ich natürlich gern zur Verfügung.

Die letzten zwei Jahre haben eindrucksvoll belegt, daß breite Schichten der Bevölkerung bereit sind, von jeglichen Tatsachen und Argumenten abzusehen, sobald es gegen Ausländer und Unterschichten (Sarrazin), Intellektuelle (Guttenberg) oder Juden (Grass) geht. Da steckt ein tiefer Unwille gegen das Andere im Mob, und das Web 2.0 ist die Plattform, in der sich diese irrationale Stimmung äußern und ihre Dynamik entfalten kann. Es kann daher mit Fug der widerlichste Öffentlichkeitsraum der Weltgeschichte genannt werden. Weder die Agora noch der Buchdruck noch die Zeitung, ja nicht einmal Hör- und Fernsehfunk haben den Un- und Wahnsinn in so hoher Dichte und in solchem Ausmaß befördert. Und nichts hat je mit solch synergetischer Dynamik dafür sorgt, daß Wahn den Wahn noch steigert. Kein Medium ist als solches schlecht, aber es gibt durchaus Medien, die sich mehr als andere zum Verbreiten des Unsinns eignen. Das nämlich ist das Web 2.0: ein viel zu groß geratener Leserbrief. Hier ist der Ort, wo Wahnsinn und Narrheit einander Gute Nacht sagen und der vormals bloß in seinen TV-Kasten hineinschimpfende Durchschnittsbürger endlich seine Macht fühlt, weil er merkt, daß er nicht allein ist. Hier ziehen die digitalen Rackets einmal im Quartal los, um ihren unstillen Helden Beihilfe bei deren Unverschämtheiten zu leisten. Der Schwachsinn wird zur materiellen Gewalt, sobald er die Massen ergreift. Das Web 2.0 hat aus der schweigenden Mehrheit eine schreibende gemacht.

Felix Bartels: Die Anatomie der schreibenden Mehrheit

Neuestes von Parnassos

(via hintergrundrauschen)

Merkels TTip: Freihandel schützen! Genmais ist Menschenrecht!

Tags: ttip,

Ich habe gedacht, die Deutschen sind das Tätervolk. Dabei haben sie ganz viel Angst, dass Ihnen selbst etwas angetan wird. Von den Amerikanern, oder von den Juden. Oder von beiden.

— Dennis Mascarenas (Die Mondverschwörung)

Schön anzusehen: Europa von oben

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